Freitag, 22. August 2008

Ulrich Fellmeth, Pecunia non olet. Die Wirtschaft der antiken Welt (Darmstadt 2008).

Im März diesen Jahres ist bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt (WBG) ein neues Buch zum Thema "Antike Wirtschaft" erschienen. Ich hatte heute morgen die Möglichkeit ein wenig darin zu blättern und möchte hier zumindest das Inhaltsverzeichnis und ein paar weitere Informationen einstellen.


Ulrich Fellmeth, Pecunia non olet. Die Wirtschaft der antiken Welt (Darmstadt 2008).


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Autoreninfo:
Ulrich Fellmeth. geb. 1954, ist Leiter des Archivs und des hochschulgeschichtlichen Museums der Universität Hohenheim und Honorarprofessor an der Universität Stuttgart.

(Quelle: http://www.wbg-darmstadt.de/WBGShop/php/Proxy.php?purl=/wbg/products/details,author,109010900,Fellmeth.html )

WBG-Preis EUR 29,90
Verlagsausgabe EUR 39,90

ISBN: 978-3-534-20840-1

192 Seiten

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Inhalt

Einleitung 7

Die Quellen der antiken Wirtschaft 10

Der moralische Standpunkt der klassischen Philosophen gegenüber der Wirtschaft 13

Archaisches Griechenland 19

Odysseus und die Wirtschaft 19

Die archaische Wirtschaft von unten gesehen: Hesiod 25

Klassisches Griechenland 31

Entstehung der klassischen griechischen polis-Wirtschaft aus der archaischen oikos-Wirtschaft 31

Perikles und die „attische Ökonomie“ 36

Pasion – und die Bankiers in Athen 39

Demosthenes’ Vater – und die Geldanlagen der Vermögenden 43

Xenophon – Ansätze zu einer Wirtschaftspolitik in Athen? 47

Hellenismus 59

Staatswirtschaft am Beispiel des ptolemäischen Ägypten 59

Rom – Republik 80

Entwicklung der Wirtschaft in der römischen Republik 80

Wirtschaftsfeindlichkeit und Geschäftstüchtigkeit – Marcus Porcius Cato Censorius 86

Volkswirtschaftliche Probleme + Politik = Wirtschaftspolitik? – Tiberius Gracchus 93

Die Ressourcenflüsse im Römischen Reich – Verres und Rabirius Postumus 102

Die betriebswirtschaftlichen Konzeptionen der Agrarschriftsteller 110

Rom – Kaiserzeit 120

Die kaiserzeitliche Wirtschaft – Blüte und Probleme 120

Selbstdarstellung römischer Handwerker und Händler in Inschriften und Bildern 143

Die Kaiser und die Lebensmittelversorgung der Stadt Rom 152

Das wirtschaftliche Denken beim Hausvater Plinius dem Jüngeren 159

Der Umbruch zur spätantiken Landwirtschaft 166

Schluss: Die antike Wirtschaft und der antike homo oeconomicus 173

Antike Quellen und Literatur 179

Inschriftliche Quellen / Monumente 179

Literarische Quellen 179

Verwendete und andere nützliche Literatur – eine Auswahl 182

Literaturauswahl zu den einzelnen Kapiteln 188

Register 190

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Kommentar:

Das Buch scheint sich, so mein bisheriger Eindruck, gut als Einführung in das Themengebiet "Antike Wirtschaft" zu eignen. Hierzu tragen die nicht allzu lang gehaltenen Abschnitte und der insgesamt handliche Umfang des Bandes bei. Am Ende findet sich ein ausführliches Literaturverzeichnis, welches ein tieferes Einsteigen in das Thema erlaubt.
Die Abbildungen sind leider nur von mäßiger Qualität (z.B. Vasenbilder in schlechter Auflösung). Die meisten Münzabbildungen sind von http://www.coinarchives.com/, wobei sich keine genauere URL als Zitat findet. Auch die wenigen Grafiken wirken recht einfach und "handgemacht". Für diese Ausstattung ist selbst der WBG-Preis von knapp 30€, meiner Meinung nach, ein wenig zu hoch angesetzt.


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